Steife Brise auf der HUSUM Wind 2017

Fotoquelle: www.husumwind.com

So ging es los
Um 10 Uhr wurde auf der Eröffnungsfeier der offizielle Startschuss gegeben. Vertreten wurde Atlastitan von Lucas Hauschild, Strategische Geschäftsfeldentwicklung, und Andrea Bartoli, Marketing.
Ein Kurzfilm dokumentierte die Anfänge der Windkraftanlagen in den 80ern. Bereits nach den Ölkrisen der 70er Jahre galt die Windenergie als rettender Ausweg aus der Abhängigkeit von Brennstoffen und Energieimporten. „Growian“ ging 1983 an den Teststart, die erste riesige Versuchs-Windkraftanlage. Sie stand im schleswig-holsteinischen Kaiser-Wilhelm-Koog und sollte als Demonstrationsprojekt für alternative Möglichkeiten der Stromerzeugung dienen. Die Ausmaße waren für damalige Verhältnisse gewaltig.
Auch die Geschichte der ersten Husumer Windenergietage nahm zu jener Zeit ihren Lauf – in der damaligen Husumer Viehauktionshalle. 

Über 25 Jahre später im Kongresszentrum von Husum betonte Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, als erster Redner, dass „der Mensch bei der Planung der Messe im Mittelpunkt steht.“ Dem schloss sich Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen, an. Er repräsentierte das diesjährige Partnerland der HUSUM Wind. Geschäftsführer der Messe Husum & Congress Peter Becker fasste den langjährigen Erfolg der Messe zusammen und erinnerte daran, dass bereits 31% der erneuerbaren Energien in Deutschland aus Windkraft kämen und sie damit eine echte Alternative sei.

Währenddessen im Atlastitan „Wohnzimmer“
Der außergewöhnliche Atlastitan Stand stach – wie bereits schon auf der WindEnergy Hamburg 2016 – heraus und lockte viele Besucher an. Ein gemütliches „Wohnzimmer“, das zu konstruktiven Gesprächen einlud, mit beispielsweise Herstellern von Windkraftanlagen, Dienstleistern aus dem Sektor der Arbeitssicherheit und Unternehmen von Service und Instandhaltung. Was macht Atlastitan genau? Warum ist das Unternehmen der technische Projektpartner? Und was ist AT MPS? Diese und weitere Fragen wurden Gästen im Atlastitan „Wohnzimmer“ beantwortet. Auffällig war die positive Stimmung vieler Austeller und Besucher, die wohl auch gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis der Messe war. Es herrschte eine familiäre Atmosphäre. 

28.09.2017 – Auch für die Zukunft braucht die Windkraft die besten Köpfe. Um diese zu gewinnen, bot die Jobmesse Windcareer traditionell am letzten Messetag Fachkräften aus der Branche, Studierenden und Neueinsteigern die Chance, sich einen Überblick über Berufsfelder in der Energiebranche bei Atlastitan zu verschaffen.

Zu diskutierende Rahmenbedingungen fürs Windgeschäft
Betont wurde in vielen Gesprächen die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen sowie eines deutlichen Bekenntnisses von Seiten der Politik zum Wachstumskurs im Windsektor und zum Umbau des Energiesystems hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die HUSUM Wind zeigte anschaulich: Die Windindustrie ist ein Motor der deutschen Wirtschaft mit höchster Relevanz für zukunftsorientierte Arbeitsplätze und die gesamte Exportnation Deutschland.

Neuerungen
Eines der Messe-Themen war die Sektorkopplung, die Verzahnung der drei Sektoren Elektrizität, Wärmeversorgung und Verkehr.

Nach der Messe ist vor der Messe
Passend, dass vom 25. bis 28. September 2018 die WindEnergy Hamburg auf dem Gelände der Hamburg Messe veranstaltet wird. Die Weltleitmesse ist das globale Gipfeltreffen für die On- und Offshore- Windenergiebranche. Auf ihr wird Atlastitan dort anknüpfen, wo das Unternehmen auf der HUSUM Wind 2017 aufgehört hat.